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Dein Hund hat Schokolade gefressen? Warum Schokolade gefährlich werden kann und was du jetzt tun musst!

24. Aug.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Sept.

Flauschiger hellbrauner Hund leckt sich die Nase, kleine bunte Streusel am Fang, vor hellem Hintergrund.


Warum ist Schokolade für Hunde giftig?


Schokolade ist für Hunde extrem gefährlich. Der Hauptverursacher ist der Wirkstoff Theobromin. Im Gegensatz zu uns Menschen können Hunde Theobromin nur sehr langsam abbauen. Besonders kleine Hunde sind aufgrund ihres geringen Gewichts besonders gefährdet.


Theobromin blockiert die Adenosinrezeptoren im Hundekörper


Im Körper deines Hundes gibt es einen Botenstoff namens Adenosin. Dieser bindet sich an spezielle Rezeptoren im Gehirn und im Körper. Seine Aufgabe ist es, ein Bremssignal zu senden. Das bedeutet, Adenosin hemmt die Ausschüttung von aktivierenden Botenstoffen.


Stell dir das wie einen Parkplatz vor: Theobromin kommt in den Körper und besetzt den reservierten Stellplatz von Adenosin. Da Adenosin nun keinen Platz mehr findet, kann es die Ausschüttung der aktivierenden Botenstoffe nicht mehr blockieren.


Die Folge: Der Puls steigt, der Hund wird unruhig und zittrig.


Kurz gesagt: Theobromin besetzt die vorgesehenen Plätze von Adenosin. Übrigens passiert beim Koffein dasselbe: Es blockiert ebenfalls die Adenosinrezeptoren und macht uns wacher.


Welche Schokolade ist für Hunde am gefährlichsten?


Je dunkler die Schokolade ist und je mehr Kakao sie enthält, desto gefährlicher ist sie für deinen Hund. Hier sind einige Richtwerte zu Sorte und Theobromingehalt:


  • Milchschokolade (25–30 %): 0,5–2,3 mg/g

  • Zartbitterschokolade (55 %): 5–8,8 mg/g

  • Edel-/Halbbitterschokolade (70 %): 5,5–13,6 mg/g

  • Bitterschokolade (90 %): 6,5–15,2 mg/g

  • Weiße Schokolade: 0,01 mg/g


Zum Vergleich: Kakaopulver kann bis zu 29 mg/g Theobromin enthalten, Mulch aus Kakaoschalen sogar bis zu 31,7 mg/g. Gerade für Welpen kann das schnell gefährlich werden.


Gestapelte dunkle Schokolade mit Nusskrokant auf dunkler Steinfläche, detailreich und appetitlich.

Symptome einer Schokoladenvergiftung beim Hund


Vergiftungserscheinungen können bei einer Menge von etwa 250–500 mg Theobromin pro kg Körpergewicht auftreten. Folgende Symptome können bei einer Schokoladenvergiftung beim Hund auftreten:


  • Durchfall und/oder Erbrechen

  • Schnelle Atmung

  • Unruhe

  • Zittern und/oder Orientierungslosigkeit

  • Erhöhter Puls

  • Herzrasen

  • Krampfanfälle


Mein Hund hat Schokolade gefressen – was jetzt?


Wenn dein Hund Schokolade gefressen hat, ist schnelles Handeln gefragt. Zunächst einmal solltest du dir die wichtigsten Informationen aufschreiben. Das hilft auch deinem Tierarzt bei der Einschätzung:


  • Welche Sorte Schokolade hat dein Hund gefressen (Vollmilch, Zartbitter …)?

  • Wie viel hat dein Hund ungefähr gefressen?

  • Wie viel wiegt dein Hund?

  • Wann hat dein Hund die Schokolade gefressen?


Wichtig: Hebe die Verpackung auf und nimm sie mit zum Tierarzt.


Wann muss ich zum Tierarzt?


Sollte dein Hund Schokolade gefressen haben, informiere deinen Tierarzt immer darüber. Es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen. Selbst wenn dein Hund nur eine kleine Menge gegessen hat, ist es ratsam, Rücksprache zu halten.


Vorbeugung ist besser als heilen


Um solche Situationen zu vermeiden, ist es wichtig, Schokolade und andere gefährliche Lebensmittel außerhalb der Reichweite deines Hundes aufzubewahren. Achte darauf, dass deine Freunde und Familie ebenfalls Bescheid wissen.


Fazit


Schokolade ist für Hunde ein ernsthaftes Risiko. Die Gefahren durch Theobromin sind nicht zu unterschätzen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Hund etwas Gefährliches gefressen hat, zögere nicht, deinen Tierarzt zu kontaktieren. Deine schnelle Reaktion kann Leben retten!


Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu einem glücklichen Hundeleben

Wenn du Fragen zur Ernährung deines Vierbeiners hast, die aktuelle Fütterung umstellen oder überprüfen möchtest, dann schreibe mir gerne.


Ich freue mich euch kennenzulernen 👩‍💼





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Deine Begleitung bei CANI:VICTUS

Ich bin Mariana und habe drei zertifizierte Ausbildungen zur Ernährungsberaterin für Hunde, darunter auch eine tierärztlich geprüfte. Hinzu kommen meine Ausbildungen im Bereich der Kräuterheilkunde und Vitalpilze.

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Der wichtigste Punkt, den meine Kunden besonders schätzen, ist mein Blick über den Napf hinaus. Denn ich will verstehen, was bei euch genau los ist, und deshalb höre ich dir auch genau zu.

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