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Was steht wirklich auf dem Futtersack? So liest du ihn richtig

31. Aug.
2 Min. Lesezeit


Vielleicht kennst du das auch. Du stehst im Futteregal, drehst die Dose oder den Futtersack um und liest: Tierische Nebenerzeugnisse, Zuckerrübenschnitzel, ernährungsphysiologische Zusatzstoffe. Und fragst dich: Was bedeutet das eigentlich – und ist das gut für meinen Hund?


Damit bist du nicht allein. Die Deklaration auf Fertigfutter ist zwar gesetzlich vorgeschrieben, aber alles andere als leicht verständlich. In diesem Beitrag zeige ich dir einen Einblick was manche Angaben wirklich bedeuten.


Warum ist die Deklaration so schwer zu lesen?


Futtermittelhersteller müssen zwar gesetzliche Vorgaben einhalten, doch wie detailliert sie ihre Zutaten auflisten, unterscheidet sich stark. Der Gesetzgeber gibt den Herstellern die Möglichkeit zwischen den folgenden drei Formen zur Futterdeklaration:


  • Offene Deklaration: Alle Bestandteile des Futters werden einzeln und mit genauem Prozentanteil genannt z. B. Hühnerbrustfilet (30 %), Süßkartoffel (20 %) Seealge (0,1%). Das ist die transparenteste Variante und bietet für den Käufer einen sehr guten Überblick.


  • Halboffene Deklaration: Hier müssen auch alle Bestandteile des Futters einzeln genannt werden, aber ohne Prozentangaben oder nur für einige Zutaten z.B. 50% Ente (80% Burstfleisch, 5% Hälse, 5% Karkasse, 5% Leber). 30% Kartoffel, Kübris, Apfel


  • Geschlossene Deklaration: Hier werden nur gesetzlich vorgeschriebene Kategorien angegeben wie zum Beispiel Fleisch und tierische Nebenprodukte. Was genau enthalten ist, bleibt allerdings unklar. Nachfolgend erkläre ich dir was der Gesetzgeber dazu vorschreibt.


Brauner Hund schaut neben weißem Napf mit Trockenfutter auf hellem Holztisch.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse - Was darf hier wirklich im Fertigfutter landen?


Hier können gemäß der gesetzlichen Grundlage Ausgangsmaterialien verwendet werden die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Solang diese keine Anzeichen auf eine auf Mensch und Tier übertragbare Krankheit aufweisen dürfen diese Produkte zum Hundefutter verarbeitet werden.


So können unter anderem folgende Ausgangsmaterialien verwendet werden:

  • Federn, Haare, Wolle

  • Schweineborsten

  • Geflügelköpfe

  • Häute und Felle

  • Hörner und Füße

  • Küchenabfälle


Zusatzstoffe im Hundefutter: sinnvoll oder bedenklich?


Auch einige Zusatzstoffe müssen vom Hersteller deklariert werden. Sind in einem Futter gar keine Zusatzstoffe enthalten, klingt das zwar erstmal super aber, ob das Futter dann wirklich alle für den Hund notwendigen Vitamine und Spurenelemente natürlich enthält muss geprüft werden.


Du willst wissen ob dein aktuelles Futter Bedarfsdecken ist:

Dann ist NapfBlick genau das richtige für dich.



Man unterscheidet bei den Zusatzstoffen zwischen


  • Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe – dazu gehören Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren. Da viele Vitamine hitzeempfindlich sind und beim Herstellungsprozess verloren gehen müssen diese i.d.R. dem Futter hinzugefügt werden.


  • Technologische Zusatzstoffe – z. B. Konservierungsstoffe, Bindemittel und Antioxidanzien. Hier lohnt der genaue Blick: Manche synthetischen Konservierungsstoffe stehen im Verdacht, mit Allergien sowie Leber- oder Nierenbelastungen in Verbindung zu stehen


  • Sensorische Zusatzstoffe – Farb- und Aromastoffe.


  • Zootechnische Zusatzstoffe wie zum Beispiel probiotisch wirkende Mikroorganismen


Hundepfoten neben einer Futterschale mit Trockenfutter auf Parkett, daneben verstreute Kibbles. Sind Zusatzstoffe im Hundefutter schlecht?

Zutatenliste lesen ist gut – aber reicht das?


Die Einordnung im Alltag ist oft schwierig: Ist die konkrete Kombination aus Zutaten, Zusatzstoffen und Analysewerten bei  meinem Hundefutter tatsächlich stimmig? Passen Werbeversprechen auf der Verpackung überhaupt zum Inhalt? Und wie ordnet man das im Vergleich zu anderen Produkten fachlich ein?


Genau an diesem Punkt setzt mein SchnellBlick Fertigfutter an.


SchnellBlick Fertigfutter: die fachliche Ersteinschätzung für dein Futter


Statt dich selbst durch Fachbegriffe und Tabellen zu kämpfen, bekommst du von mir eine kompakte, fundierte Auswertung deines Futters:


  • Einsatzzweck

  • Vollständigkeit der Pflichtangaben

  • Einordnung der Zutatenliste

  • Bewertung der enthaltenen Zusatzstoffe

  • Abgleich der analytischen Werte mit den empfohlenen Richtwerten

  • Prüfung, ob Werbeaussagen zum Produkt passen

  • Ampel-Fazit mit konkreter Handlungsempfehlung


So weißt du innerhalb kurzer Zeit, woran du mit deinem aktuellen Futter bist.



Kommentare


Deine Begleitung bei CANI:VICTUS

Ich bin Mariana und habe drei zertifizierte Ausbildungen zur Ernährungsberaterin für Hunde, darunter auch eine tierärztlich geprüfte. Hinzu kommen meine Ausbildungen im Bereich der Kräuterheilkunde und Vitalpilze.

Der wichtigste Punkt, den meine Kunden besonders schätzen, ist mein Blick über den Napf hinaus. Denn ich will verstehen, was bei euch genau los ist, und deshalb höre ich dir auch genau zu.

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Futterberatung für Hunde
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