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Schokolade beim Hund: Warum sie gefährlich ist und was du jetzt tun musst!



Warum ist Schokolade für Hunde giftig?


Der Wirkstoff, der die Schokolade so gefährlich macht, ist Theobromin. Im Gegensatz zu uns Menschen können Hunde Theobromin nur sehr langsam abbauen. Besonders kleine Hunde sind aufgrund ihres geringen Gewichts gefährdet.


Theobromin blockiert die Adenosinrezeptoren im Hundekörper


Im Hundekörper gibt es einen Botenstoff namens Adenosin. Seine Aufgabe besteht darin, sich an bestimmten Rezeptoren in Gehirn und Körper zu binden und ein Bremssignal zu senden – das heißt, Adenosin hemmt die Ausschüttung von aktivierenden Botenstoffen.


Man kann es sich wie einen Parkplatz vorstellen: Theobromin kommt in den Körper und besetzt den reservierten Stellplatz von Adenosin. Da Adenosin nun keinen Stellplatz mehr findet, kommt es nicht mehr durch und kann die Ausschüttung der aktivierenden Botenstoffe nicht mehr blockieren.


Die Folge: Der Puls steigt, der Hund wird unruhig und zittrig.


Kurz gesagt: Theobromin besetzt die vorgesehenen Plätze von Adenosin.

Beim Koffein passiert übrigens dasselbe: Es blockiert ebenfalls die Adenosinrezeptoren, weshalb wir dadurch wacher werden.


Welche Schokolade ist für Hunde am gefährlichsten?

Je dunkler die Schokolade und je mehr Kakao sie enthält, desto gefährlicher ist sie für deinen Hund. Hier ein paar Richtwerte zu Sorte und Theobromingehalt:


  • Milchschokolade (25–30 %): 0,5–2,3 mg/g

  • Zartbitterschokolade (55 %): 5–8,8 mg/g

  • Edel-/Halbbitterschokolade (70 %): 5,5–13,6 mg/g

  • Bitterschokolade (90 %): 6,5–15,2 mg/g

  • Weiße Schokolade: 0,01 mg/g


Zum Vergleich: Kakaopulver kann bis zu 29 mg/g Theobromin enthalten, Mulch aus Kakaoschalen sogar bis zu 31,7 mg/g. Gerade für Welpen kann das schnell gefährlich werden.



Gestapelte dunkle Schokolade mit Nusskrokant auf dunkler Steinfläche, detailreich und appetitlich.

Symptome einer Schokoladenvergiftung beim Hund


Vergiftungserscheinungen können bei einer Menge von etwa 250–500 mg Theobromin pro kg Körpergewicht auftreten.


Folgende Symptome können bei einer Schokoladenvergiftung beim Hund auftreten:


  • Durchfall und/oder Erbrechen

  • Schnelle Atmung

  • Unruhe

  • Zittern und/oder Orientierungslosigkeit

  • Erhöhter Puls

  • Herzrasen

  • Krampfanfälle


Mein Hund hat Schokolade gefressen – was jetzt?

Zunächst einmal solltest du dir die wichtigsten Informationen aufschreiben, denn das hilft auch deinem Tierarzt bei der Einschätzung:


  • Welche Sorte Schokolade hat dein Hund gefressen (Vollmilch, Zartbitter …)?

  • Wie viel hat dein Hund ungefähr gefressen?

  • Wie viel wiegt dein Hund?

  • Wann hat dein Hund die Schokolade gefressen?


Auch wichtig: Hebe die Verpackung auf und nimm sie mit zum Tierarzt.


Wann muss ich zum Tierarzt?


Sollte dein Hund Schokolade gefressen haben, solltest du deinen Tierarzt sicherheitshalber immer darüber informieren bzw. mit ihm Rücksprache halten.

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Deine Begleitung bei CANI:VICTUS

Ich bin Mariana und habe drei zertifizierte Ausbildungen zur Ernährungsberaterin für Hunde, darunter auch eine tierärztlich geprüfte. Hinzu kommen meine Ausbildungen im Bereich der Kräuterheilkunde und Vitalpilze.

Der wichtigste Punkt, den meine Kunden besonders schätzen, ist mein Blick über den Napf hinaus. Denn ich will verstehen, was bei euch genau los ist, und deshalb höre ich dir auch genau zu.

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